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HAROW-Studie: Niedrigrisiko-Tumoren werden zu oft operiert

24.08.2016 Presse und Veröffentlichungen

Die HAROW-Studie ist die größte deutsche Versorgungsstudie zum Prostatakarzinom. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.

Eines der Ergebnisse ist, dass sogenannte Niedrigrisiko-Prostatakarzinome zu oft operiert werden. Hier empfehlen die Autoren eine Therapieverlagerung weg von der Operation, hin zur aktiven Überwachung (AS = Active Surveillance). Sie weisen in ihrem Ausblick darauf hin, dass nach der aktualiiserten S3-Richtlinien bei einer AS eine Rebiopsie bereits nach sechs Monaten vorgenommen werden sollte, und dass die britischen Guidelines eine mpMRT vor dem Beginn einer AS vorsehen.

Zum Nachlesen:

Der Artikel zur Studie aus dem Deutschen Ärzteblatt (PDF-Download)

Informationen zur HAROW-Studie bei stiftung-maennergesundheit.de

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