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Erkrankungen der Prostata

Beschwerden an der Prostata können verschiedene Ursachen haben.

Prostatitis

Eine Entzündung der Prostata – ob akut oder chronisch – bezeichnet man als Prostatitis.

Benigne Prostatahyperplasie (BPH)

Bei Männern mittleren bis höheren Alters verbreitet ist die benigne Prostatahyperplasie (BPH). So nennt man eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die oft zu Problemen oder Schmerzen beim Wasserlassen führt.

Prostatakarzinom

Mit mehr als 68.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland ist das Prostatakarzinom die häufigste bösartige Krebserkrankung bei Männern. Wie bei allen Krebsarten gilt: je früher das Stadium, in dem ein Karzinom entdeckt wird, umso besser die Heilungs- und Überlebenschancen des Patienten. Die Diagnosemöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren insbesondere durch innovative Techniken verbessert. Das Prostatakarzinom wächst vielfach an mehreren Stellen der Prostata gleichzeitig, den sogenannten Tumorherden. Diese Tumorherde sind unterschiedlich aggressiv. Therapieentscheidend ist, neben dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, der aggressivste Herd. Dieser wird jedoch bei der herkömmlichen „blinden“ Gewebeentnahme nicht immer getroffen, besonders bei schwieriger Positionierung. Wird dabei aber ein anderer Tumorherd erfasst, kommt es zu einem Trugschluss und die Therapieentscheidung richtet sich nicht nach dem aggressivsten Tumorherd. Dies kommt in ca. 45 % der Fälle vor. Durch die genaue Lokalisation des aggressivsten Herdes mittels mpMRT sowie die Dokumentation durch den Radiologen kann dies vermieden werden und der Urologe kann die Gewebeentnahme gezielt steuern. So erhöht sich die Sicherheit der richtigen Gewebeentnahme und damit der Therapieentscheidung.

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